Vulkan Grimsvötn in Island ausgebrochen

Ein Vulkanausbruch in Island könnte große Schwierigkeiten für den europäischen Luftverkehr mit sich bringen. Die Behörden erließen Flugverbot im Umkreis von 200 Kilometern und schlossen den Flughafen in Reykjavik.

Der Grimsvötn, Islands aktivster Vulkan, ist am Samstag ausgebrochen. Nach Angaben des isländischen Wetterdienstes steigt seit 21.00 Uhr eine Rauchwolke aus dem Krater auf. Gegen 22.00 Uhr habe sie bereits eine Höhe von elf Kilometer erreicht. Die Behörden erließen bereits Flugverbot im Umkreis von 200 Kilometern. Der Flughafen in Reykjavik wurde geschlossen.

Der Vulkan ist im Südosten Islands unter dem größten Gletscher der Insel, dem Vatnajöküll, gelegen. Bereits im April 2010 hatten Ausbrüche des isländischen Gletschervulkans Eyjafjallajökull zu massiven Behinderungen im Luftverkehr geführt. Um sicherzustellen, dass die Vulkanasche nicht die Triebwerke der Flugzeuge beschädigt, wurde fast der gesamte europäische Luftraum tagelang gesperrt.

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