Bundeskartellamt: Tanken teurer als nötig

Der Preis wird von einigen Wenigen bestimmt. Der Verbraucher zahlt deshalb mehr für Benzin, als es nötig wäre. Dies besagt eine neue Studie des Bundeskartellamts

Ein kleiner Kreis von Anbietern kontrolliert den Großteil des Kraftstoffabsatzes, so das Bundeskartellamt in einer Studie, die kommenden Donnerstag erscheinen soll, so berichten mehrere Medien. Namentlich sind das: Aral, BP, Shell, Jet, Esso und Total. Die daraus resultierenden Marktstrukturen wirken sich negativ auf die Benzinpreise aus. Etwaige Preisabsprachen unter den Anbietern wurden in der Studie nicht untersucht.

Die Studie basiert auf mehrjährigen Beobachtungen in der Branche und beobachtete die Preisbewegungen an jeweils hundert Tankstellen in den Großräumen Hamburg, Köln, Leipzig und München. Das Ergebnis: Meistens gehen die Marktführer mit Preiserhöhungen voran. Die kleineren Tankstellenbetreiber agieren eher als Preisbrecher und können so den Wettbewerb stärken. Das Bundeskartellamt ist eine unabhängige Wettbewerbsbehörde, deren Aufgabe der Schutz des Wettbewerbs in Deutschland ist, so die Eigendarstellung auf der Homepage des Bundeskartellamts.

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