Cannes: Auszeichnung für türkischen Regisseur Nuri Bilge Ceylan

Der türkische Filmregisseur Nuri Bilge Ceylan hat bei den Filmestspielen in Cannes abgeräumt. Für seinen Film "Once Upon A Time In Anatolia" erhielt er den Großen Preis der Jury.

In seinem Film „Bir Zamanlar Anadolu`da“, für den er am Sonntagabend ausgezeichnet wurde, behandelt Ceylan das Leben in einer Kleinstadt, das einer Reise durch die Steppe ähnelt. Es herrscht jedoch die Hoffnung etwas Neues und Anderes hinter dem Hügel zu finden, obwohl es sich in Wahrheit nur um eine monotone Durchquerung handelt.

Neben Ceylan erhielten auch die belgischen Regiesseure Jean-Pierre Dardenne und Luc für ihre Drama „The Kid With A Bike“ diese Auszeichnung. Die Goldene Palme ging in diesem Jahr an den US-Amerikaner Terrence Malick für The Tree of Life“.

Die Jury hatte keine leichte Entscheidung

Bis zum Ende gestaltete sich das Rennen um die größten Preise diesmal relativ offen. Insgesamt acht Filme galten als Favoriten für die Goldene Palme. Malicks Werk spaltete die Kritiker. Jury-Präsident Robert De Niro erklärte: „Für uns war das eine auf ganzer Linie schwere Entscheidung.“

Nuri Bilge Ceylan wurde 1959 in Istanbul geboren. Der Filmregisseur, Drehbuchautor, Filmproduzent und Fotograf hatte seinen Durchbruch im Jahr 2002 mit dem Drama „Uzak – Weit“. Auch hierfür erhielt er den Große Preis der Jury.

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