Beirat: Protest eines Deutsch-Koreaners

Der neue Beirat für Integration erscheint als ein gefälliges Gremium - für die Staatssekretärin. Der Deutsch-Koreaner Martin Hyun übt scharfe Kritik an der Zusammensetzung.

In dem am Montag neu gegründeten „Bundesbeirat für Integration“ findet sich kein einziger Asiat. Martin Hyun beklagt diese Entscheidung in einem Beitrag, den er auf „Migazin“ öffentlich gemacht hat. Er drückt sein Unverständnis aus – gerade weil die Asiaten in den integrationspolitischen Sonntagsreden gerne als Musterschüler gepriesen werden. Was den Deutsch-Koreaner ärgert: Das neue Gremium sei vor allem „Böhmer kompatibel“. Die Staatsministerin Maria Böhmer hätte bei der Besetzung vor allem darauf geachtet, dass die Mitglieder nach ihrem Geschmack seien. Besonders absurd: Der ehemalige amerikanische Botschafter in Deutschland, John Kornblum, wurde in den Beirat berufen. Die Begründung, dass Kornblum wegen seiner Familiengeschichte (Auswanderung in die USA) besonders qualifiziert sei, überzeugt Hyun nicht.

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