Aschewolke: Luftraum über Berlin gesperrt

Die Aschewolke aus dem isländischen Vulkan Grimsvötn behindert nun auch den Flugverkehr im Norden der Bundesrepublik. Am Mittwochmorgen wurden einige Flughäfen lahmgelegt. Seit 11 Uhr ist der Luftraum über Berlin gesperrt.

Nachdem es in Großbritannien bereits am Dienstag zu zahlreichen Flugausfällen gekommen war, traf es am frühen Mittwochmorgen auch Hamburg und Bremen. Dort gilt ein Flugstopp, der voraussichtlich bis zum Nachmittag andauern werde. Für Frankfurt gibt es bisher nur Einschränkungen. Hier wurden zunächst Inlandsflüge nach Hamburg und Bremen gestrichen. Erste Ausfälle gab es in der Zwischenzeit auch in Stuttgart.

Passagiere erhalten Entschädigung durch Bahntickets

Insgesamt rechnet die Lufthansa für Mittwoch mit einer Streichung von 150 Flügen. Davon betroffen sind vor allem Routen nach Schottland, Island, Norwegen, Dänemark, Irland und England. Die Passagiere, die sich bereits an den Airports befanden, wurden mit Bahntickets entschädigt. Nicht betroffen sind bisher andere große Flughäfen wie etwa Hannover, Düsseldorf oder München. In ganz Europa fielen bereits 500 Flüge aus.

Gemäß deutschem Recht darf bei einer Aschekonzentration von mehr als 2,0 Milligramm pro Kubikmeter Luft nicht mehr geflogen werden.

Bundesverkehrsminister Ramsauer gibt sich zuversichtlich

Eine weitaus größere Dimension erreichte vor einem Jahr der Ausbruch des isländischen Vulkans Eyjafjallajökull. Damals wurden über Wochen Tausende Flüge gestrichen. Wie sich die Lage jetzt weiter entwickeln wird, ist  allerdings noch ungewiss. Bundesverkehrsminister Peter Ramsauer (CSU) gab sich am Morgen jedoch optimistisch. Er rechne mit einer Aufhebung des Verbots bereits an diesem Nachmittag. Die Lage werde sich entspannen, so Ramsauer im ARD-„Morgenmagazin“. Da werde wohl „nichts Nennenswertes“ nachkommen.

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