Aschewolke: Flugsicherung erwartet keine Beeinträchtigungen mehr

Vollständige Entwarnung für Norddeutschlands Flughäfen. Nachdem die Schließung der Airports Bremen, Hamburg und Berlin nun aufgehoben wurde, geht die Deutsche Flugsicherung davon aus, dass sich die Lage weiterhin normalisiert.

Gegenüber den Deutsch Türkischen Nachrichten erklärte die Deutsche Flugsicherung: „Wir gehen davon aus, dass es zu keinen weiteren Beeinträchtigungen mehr kommt. Es sind nur mehr sehr kleine Gebiete kontaminiert. Alle Flughäfen sind frei zugänglich und der Flugverkehr findet ganz normal statt. Wir gehen davon aus, dass das auch weiter so bleiben wird.“

Grimsvötn produziert nur noch eine Rauchsäule

Diese Einschätzung teilen auch Experten vor Ort. Wie eine Sprecherin des Meteorologischen Institutes in Reykjavik mitteilt, gibt es seit 2.00 Uhr (GMT) keine Aktivitäten des Vulkans Grimsvötn mehr. Auch die Aschewolke, die den Luftraum über Europa bereits seit Dienstag in Atem hält, sei fast verschwunden. Derzeit produziere er nur noch eine 200 bis 300 Meter hohe Rauchsäule. Sigthrudur Armannsdottir schränkte jedoch ein: es sei derzeit noch zu früh, um von einem (kompletten) Ende des Ausbruchs auszugehen. Derzeit sei ein Team auf dem Weg zum Vulkan, um exaktere Informationen einzuholen.

Urdur Gunnarsdottir, Sprecher des Zivilen Krisenmanagements in Island, erklärte zudem, dass es „keine Erdbeben“ in der Nähe des Bergs gegeben habe. Endgültig ausschließen wollte er dies allerdings nicht.

Am frühen Mittwochmorgen wurden nacheinander die Flughäfen Bremen, Hamburg und schließlich am späten Vormittag auch Berlin gesperrt. Erst Stunden später erfolgte für den Luftraum über Norddeutschland die Entwarnung. Zuvor saßen Zehntausende auf den Flughäfen fest.

Das Video zeigt Amateuraufnahmen, angefertigt auf dem Gletscher Vatnajökull ganz in der Nähe:

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