Champions Leaque-Sieg: Barcelona fegt Manchester vom Platz

Der FC Barcelona hat das Finale der Champions League gegen Manchester United gewonnen - auch durch eine wieder einmal überragende Leistung des weltbesten Spielers Lionel Messi. Die Jubelfeiern in Barcelona wurden überschattet von schweren Ausschreitungen.

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​Im Londoner Wembley-Stadion liefen die Spieler um Superstar Wayne Rooney den Katelanen die meiste Zeit hinterher und hatten dem genauen und schnellen Passspiel wenig entgegenzusetzen. Bereits in der 27. Minute verzögerte Xavi geschickt einen Pass, um Platz für Pedro im rechten Strafraumbereich zu schaffen, der die Kugel nur noch ruhig über die Linie befördern musste.

Zwar gelang es Rooney nach dem 1:0 durch Pedro noch vor der Halbzeit zwischenzeitlich zum 1:1 auszugleichen- nach einem Doppelpass mit Michael Carrick und mit Ryan Giggs netzte er etwa vom Elfmeterpunkt ein –  nach dem Wiederanpfiff jedoch setze sich die spielerische Dominanz der Spanier ungebrochen fort. Messi selbst erzielte mit einem flachen Weitschuss das 2:1 – Torwartlegende Edwin van der Sar, der sein 100. und zugleich letztes Champions Leaque-Spiel bestritt, reagierte zu spät und konnte den Ball nur noch aus dem Netz fischen. David Villa setzte mit einem Distanzschuss in den rechten Winkel nach herrlicher Vorarbeit von Messi den Schlusspunkt. Die Abwehr von Manchester United erschien angesichts so überschäumender Spielfreude schlicht überfordert.

Ausschreitungen nach Spielende in Barcelona

Nach dem Spiel kam es am frühen Sonntagmorgen in Barcelona zu schweren Krawallen zwischen Jugendlichen und der Polizei, bei denen 90 Menschen verletzt wurden. Die Jugendlichen sollen Flaschen und Steine auf die Polizisten geworfen haben. Unter den Verletzten sollen sich auch 18 Polizisten befinden. Nach den Protestaktionen der vergangenen Tage im Rahmen der Bewegung „Echte Demokratie jetzt!“ hatten bereits am Freitag Polizisten auf Demonstranten in der katalanischen Hauptstadt eingeprügelt, wobei 120 Menschen verletzt wurden.

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