Kirchentag: „Gemeinsames Handeln von Muslimen und Christen“

Der EKD-Ratsvorsitzende Nikolaus Schneider hat beim Kirchentag in Dresden in einer Dialogveranstaltung mit Mustafa Ceric, dem muslimischen Großmufti von Sarajewo, den Absolutheitsanspruch der Religionen in Frage gestellt.

Nikolaus Schneider sagte: „Ein Dialog, der hilft, auch im Fremden das Ebenbild Gottes zu sehen, entspricht Gottes Willen“. Zugleich relativierte der EKD-Ratsvorsitzende den Absolutheitsanspruch des Christentums: „Die Religionen müssen sich von dem Gedanken verabschieden, die Wahrheit allein zu besitzen. Gott ist immer größer als unsere Wahrheitserkenntnis“.  Als gemeinsame Wahrheitssucher „können Muslime und Christen gemeinsam handeln“, so Schneider.

Bis zum Sonntag finden beim 33. Evangelischen Kirchentag in Dresden verschiedene interreligiöse Veranstaltungen statt.

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