Ein Sieg gegen Belgien ist für die Türkei ein Muss

Der türkische Fußball-Nationalmannschaft muss am Abend in Brüssel gegen Belgien gewinnen, wenn sie weiter im Rennen um die Teilnahme bei der Fußball-Europameisterschaft 2012 in Polen und der Ukraine bleiben will. Das Spiel wird jedoch überschattet von den Wechselgerüchten um Trainer Guus Hiddink zu Chealsea London.

Die Türken gehen in dieses Spiel auf dem dritten Platz mit neun Punkten aus fünf Spielen, während die Belgier mit zehn aus sechs Spielen in der Tabelle aufwarten. Daher ist die heutige Begegnung von größter Bedeutung für beide Seiten, weil es wohl entscheiden wird, welches Team auf dem zweiten Platz hinter Deutschland landet. Die Deutschen, die an diesem Abend in der österreichischen Hauptstadt Wien zu Gast sind,  haben mit 15 Punkten bislang die maximale Punktzahl aus fünf Spielen geholt.

EM-Qualifikation ohne Hamit Altintop und Nuri Sahin

Der Türkei fehlen die Dienste der verletzten Mittelfeldspieler Hamit Altintop und Nuri Sahin von Real Madrid. Auch  Allrounder Gökhan Gönül von Fenerbahçe wird wahrscheinlich nicht auflaufen, schreibt die Zeitung „Hürriyet“. Somit wird die Aufgabe des Spielmachers im Mittelfeld wohl auf den Schultern des Galatasaray-Kapitäns Arda Turan ruhen. Flügelspieler Burak Yilmaz, der eine sehr gute Saison hatte mit Trabzonspor, wird ebenso eine entscheidende Rolle zukommen. Zuletzt hatten die Türken die Belgier im vergangenen September mit 3:2 in Istanbul besiegt.

http://www.youtube.com/watch?v=g_d6yKDduMo

Ärger um Trainer Guus Hiddink wegen Chelsea London

Was die Nationalmannschaft und alle Fußballexperten jedoch besonders umtreibt,  ist die Gemütsverfassung des niederländischen Trainers Guus Hiddink, der mit dem Trainerjob in der englischen Premier League beim FC Chelsea liebäugelt, nachdem der italienische Coach Carlo Ancelotti seinen Job zu Beginn des letzten Monats dort quittiert hatte.

Hiddink, der vielleicht spürt, dass er gefeuert werden könnte, wenn die Türkei sich nicht für die Euro 2012 qualifiziert, scheint keine Skrupel zu haben, seine Ambitionen wahr zu machen und in diesem Fall nach Chelsea zu wechseln.  Der Trainerjob eines Nationalcoaches scheint ihn nicht mehr auszufüllen. In dieser Woche erst hatte er mitgeteilt, er habe Australien und PSV Eindhoven gleichzeitig trainiert, wie er auch Russland und Chelsea gleichzeitig trainiert habe, wobei er sehr glücklich gewesen sei. Gleiches hat er offenbar mit der Türkei und Chelsea London vor. Kritiker befürchten, die durch diese Situation entstandene Unruhe könnte sich auf die Mannschaft übertragen und die verbleibenden drei Qualifikationsspiele nach Belgien negativ beeinflussen. Seine Einstellung, die Türken als Teilzeit-Coach zu trainieren, nehmen ihm bereits viele türkische Fußballfans übel.

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