Hiddink nach dem 1:1 gegen Belgien: „Wir können zufrieden sein“

Eine Glanzleistung war es nicht, was die Türken am Abend gegen Belgien ablieferten. Dennoch äußerte Trainer Guus Hiddink nach dem Spiel Zufriedenheit - es hätte alles noch viel schlimmer kommen können.

Der Druck auf die türkische Nationalmannschaft war gewaltig: Sie musste gegen Belgien gewinnen, den härtesten Mitkonkurrenten im Kampf um Platz 2 in der Tabelle hinter Deutschland, um weiter im Rennen um die Teilnahme bei der Fußball-Europameisterschaft 2012 zu bleiben. Ein verschossener Elfmeter der Belgier in der 74. Minute sicherte wenigstens den Punktgewinn im Unentschieden.

In Brüssel empfing am Freitagabend der Tabellenzweite den Tabellendritten, die beide zunächst mit einem klassischen 4-4-2-System. begannen. Nachdem die Gastgeber bereits nach wenigen Minuten dank Marvin Ogunjimi in Führung gingen, schaffte es das türkische Team in der 22. Minute doch noch, den Ausgleichstreffer zu erzielen. Arda Turan ließ seinen Gegenspieler an der Torauslinie ins Leere rutschen und passte zielgenau in die Strafraummitte, wo Burak Yilmaz den Ball schließlich zum 1:1 im Tor versenken konnte.

Trainer Guus Hiddink setzte an diesem Abend auf eine Doppelspitze mit Colin Kazim Kazim und Burak Yilmaz. Die Flügel wurden von den Topstars der Mannschaft, Arda Turan auf rechts und Emre auf links besetzt. Gökhan Töre vom FC Chelsea und Mehmet Ekici vom 1. FC Nürnberg saßen hingegen auf der Bank. Auch auf Nuri Sahin und Hamit Altintop musste er verletzungsbedingt verzichten.

Zukunft von Türkei-Coach Guus Hiddink weiter offen

Der schnelle Ausgleich verlieh ihnen Selbstbewusstsein. Vermehrt tauchten die türkischen Spieler darauf hin in der Hälfte Belgiens auf. Spielerisch gewannen sie bis zum Ende der ersten Halbzeit die Oberhand. Ein weiterer Treffer gelang jedoch nicht. „Wir sind glücklich, dass er nicht getroffen hat“, erklärte Hiddink nach dem verschossenen Elfmeter von Axel Witsel in der 74. Minute. „Mit diesem Ergebnis können wir zufrieden sein“, fasst der 64-Jährige die hartumkämpfte Partie zusammen.

Wie seine Zukunft innerhalb der Mannschaft aussieht, ist allerdings weiterhin offen. Es gibt Gerüchte, dass er bereits im Sommer zum Londoner Klub FC Chelsea zurückkehren könnte. Der Niederländer selbst gibt sich wortkarg und verabschiedet sich erst einmal in den Urlaub. Er wies aber darauf hin, dass in Anbetracht seines Alters alles möglich sei.

Damit hat haben die „Roten Teufel“ in der EM-Qualifikationsgruppe A nun den zweiten Platz hinter der deutschen Fußball-Nationalelf verteidigt. Dieses hat mit 18 Punkten immer noch einen deutlichen Vorsprung auf Belgien. Die Türkei liegen acht Punkte zurück.

http://www.youtube.com/watch?v=Ga-JNIV-PJ0

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