Salatsprossen aus Niedersachsen schuld an EHEC?

Salatsprossen aus Niedersachsen sollen für die Verbreitung des EHEC-Erregers verantwortlich sein, glaubt Niedersachsens Landwirtschaftsminister Gert Lindemann.

Allmählich gleicht die Suche nach dem EHEC-Erreger einem Verwirrspiel. Nachdem es tagelang hieß, spanische Gurken, dann auch Auberginen und andere Gemüsesorten könnten verantwortlich sein, war am Samstag plötzlich ein Lokal in Lübeck verdächtig, einige Stunden später glaubte man, in einem Geburtstagsfest des Hamburger Hafens die Ursache zu sehen. Nun heißt es, Salatsprossen aus Niedersachsen hätten den EHEC-Erreger verbreitet, der zu mittlerweile 21 Todesopfern geführt hat.

Wie Niedersachsens Landwirtschaftsminister Gert Lindemann (CDU) auf einer Pressekonferenz am Sonntag mitgeteilt hat, haben sich die EHEC-Bakterien möglicherweise auf Sprossen aus einem Gartenbau-Betrieb im Kreis Uelzen in Niedersachsen verbreitet. Der Labornachweis wird am Montagvormittag erwartet. Lindemann bezeichnete jedoch die Indizienlage als „eindeutig“. Die Sprossen werden als Salatzutat in der Regel roh gegessen.

Kommentare

Wir freuen uns auf Ihre Kommentare zu diesem Artikel.

Bitte verwenden Sie dazu unsere Facebook-Seite - hier.

Wir freuen uns auf Ihre Kommentare zu diesem Artikel.

Bitte verwenden Sie dazu unsere Facebook-Seite - hier.