EHEC: Kost für Babies und Kleinkinder unbedingt erhitzen

Eltern müssen sich in Anbetracht der EHEC-Epidemie offenbar keine Sorgen hinsichtlich der Ernährung ihrer Babies und Kleinkinder machen. Wie die Hersteller Nestlé und Hipp erklären, gehe von deren Produkten keinerlei Gefahr aus. Eine Verunreinigung durch EHEC-Erreger könne ausgeschlossen werden.

Wie Jutta Bednarz, Pressesprecherin Ernährung und Gesundheit der Nestlé Deutschland AG, erklärt, würden alle Rohstoffe, die von EHEC-Erregern betroffen sein könnten, einen ausreichenden Erhitzungsprozess durchlaufen. Dadurch würden  solche als nicht hitzeresistenten bekannten Mikroorganismen zerstört werden. Darüber hinaus würden Rohstoffe und Fertigprodukte regelmäßig auf bakterielle Verunreinigungen überprüft – auch auf enterohämorrhagische Escherichia coli (EHEC).

EHEC-Verunreinigung ist „völlig ausgeschlossen“

Ähnliches ist derzeit aus dem Hause Hipp zu vernehmen. So betonte Sandra Hohenlohe von der Hipp-Pressestelle, dass auf Grund der hauseigenen „umfassenden Hygienemaßnahmen, intensivsten Laborkontrollen und durch geeignete Erhitzungsschritte der Rohstoffe“ eine Verunreinigung der Nahrungsmittel durch den EHEC-Erreger für die HiPP Babynahrung „völlig ausgeschlossen“ werden könne.

Hintergrund ist eine anders lautende Warnung aus dem nordrhein-westfälischen Verbraucherschutz-Ministerium. Von dort hieß es: „Wir warnen grundsätzlich davor, Rohkost zu verzehren. Verbraucher sollten darauf achten, dass auf den Etiketten von Babynahrungsverpackungen steht, dass der Inhalt erhitzt wurde.“

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