Bahr: Verzögerungen bei der EHEC-Bekämpfung wegen Briefpost-Meldungen

Gesundheitsminister Bahr hat eingeräumt, dass es durch EHEC-Meldungen per Briefpost zu Verzögerungen bei der EHEC-Bekämpfung gekommen ist.

Gesundheitsminister Bahr äußerte gegenüber ZDF-Journalisten: “Es ist auch für mich unverständlich, dass wir hier noch veraltete Kommunikationswege nutzen.” Nun will Bahr, dass die EHEC-Meldungen bundesweit zügiger und besser ausgetauscht werden.

Bahr hält „weitere Todesfälle“ für „nicht ausgeschlossen“. Der FDP-Politiker hofft jedoch, dass der Höhepunkt der Krankheitswelle erreicht ist: “Die EHEC-Welle klingt allmählich ab. Es gibt Anlass zu der Hoffnung, dass nun das Schlimmste überstanden ist”, sagte er der „Bild am Sonntag“. Eine neue Welle von Infektionen hält Bahr für “sehr unwahrscheinlich”. Der Präsident des Robert Koch-Instituts (RKI), Reinhard Burger, hingegen ist anderer Ansicht. Er sagte: “Der Ausbruch ist noch nicht vorbei.”

Mindestens 32 Menschen sind bislang in Deutschland an den Folgen einer EHEC-Infektion ums Leben gekommen.

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