Wahlen in der Türkei 2011: Das Ergebnis

Das Ergebnis der türkischen Parlamentswahlen steht fest. Die AKP von Premier Erdogan hat mit 49,9 Prozent einen klaren Wahlsieg errungen. Die stärkste Oppositionspartei CHP konnte 25,9% der Stimmen gewinnen. Die rechtskonservative MHP kommt auf 13,0 Prozent.

In der Türkei ist ein neues Parlament gewählt worden. Gewonnen hat klar die islamisch-konservative AKP von Ministerpräsident Erdogan mit 49,9 Prozent. Zweitstärkste Kraft ist die sozialdemokratische CHP von Parteichef Kemal Kilicdaroglu mit 25,9 Prozent. Die MHP kommt mit 13,0 Prozent über der Zehn-Prozent-Hürde.

Die AKP legt damit gegenüber der letzten Wahl von 2007  um einige Prozentpunkte zu, ebenso die CHP. Die MHP liegt mit etwas mehr als einem Prozentpunkt nur unwesentlich darunter.

„Ein Zeichen, dass die Türkei sich wandelt“

In Diyarbakir im Südosten des Landes, Hochburg der Kurden und die Stadt mit den meisten Konfrontationen zwischen PKK-Anhängern und dem türkischen Militär sowie mit dem höchsten BDP-Potenzial sind die Wahlen friedvoll verlaufen. Einwohner der Region äußerten: „Unsere Bürger konnten ihre Stimmen sehr freiheitlich und angenehm abgeben. Dies ist ein Zeichen, dass die Türkei sich wandelt“

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