Volker Kauder kritisiert Umgang mit christlicher Minderheit in der Türkei

"Wir beobachten nach wie vor, dass eine Politik der Austrocknung der christlichen Wurzeln betrieben wird", so Volker Kauder zur Situation der Christen in der Türkei.

Nach wie vor werde keine Priesterausbildung zugelassen. Einem Jahrhunderte alten Kloster wie Mor Gabriel werde Land streitig gemacht. „Das geht nicht“, so der Unionspolitiker.

Deutschland beobachtet Situation der Christen genau

„Die Religionsfreiheit darf in der Türkei nicht nur auf dem Papier stehen.“ Der 61-jährige Fraktionschef im Bundestag ist regelmäßig in Ländern mit christlichen Minderheiten wie die Türkei, Indonesien oder Ägypten unterwegs. Resigniert hat er bisher nicht. Seiner Meinung nach ist es unerlässlich, sich immer wieder nach der Lage der Christen zu erkundigen. Damit würden man vor allem zwei Dinge klar machen: „Wir beobachten die Situation genau. Und wir werden öffentliche Kritik anmelden, sollte die Lage besorgniserregend sein.“

Zwar lasse sich keine Regierung auf der Welt gern kritisieren. Jeder sei auf sein Ansehen bedacht. Letztlich hoffe er, dass durch persönliche Gespräche die Hemmschwelle steige, Christen schlecht zu behandeln.

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