Türkei und Israel kommen sich wieder näher

Türkische Schiffe werden nicht wie geplant die israelische Seeblockade des palästinensischen Küstenstreifens durchbrechen.

Die Türkei will eine kleine Flotte aus voraussichtlich 15 Schiffen nach Israel entsenden. Die Flottille soll die israelische Seeblockade des palästinensischen Küstenstreifens durchbrechen.

Die Türkei denkt jedoch Mitte Juni über eine möglichen Stopp der geplanten „Gaza- Flottille“ nach aufgrund der gegenwärtigen kritischen Situation in der arabischen Welt.

Dies könnte eine gute Gelegenheit sein, um die türkisch-israelischen diplomatischen Beziehungen zu verbessern, sagt eine Quelle der Daily News.

Israels Ministerpräsident Benjamin Netanjahu hat bereits positive Anzeichen signalisiert, indem er unmittelbar nach den türkischen Wahlen am 12. Juni die „Demokratie“ des Landes lobte.

Am Dienstag signalisierte die türkische Nichtregierungsorganisation IHH, dass sie vielleicht ihre Pläne für dieses Jahr stoppen wird, die von regionalen Entwicklungen, insbesondere in Syrien, abhängig sind.

Im Jahr 2010 hatte die IHH das Schiff „Mavi Marmara“ nach Israel entsandt und wurde von einem israelischen Kommando überfallen. Neun türkische Staatsbürger kamen dabei zu Tode.

Wir überdenken unsere Pläne. Wir können unsere Augen nicht vor der derzeitigen Situation verschließen und müssen die gegenwärtige Lage in unseren Entscheidungsprozess mit einfließen lassen“, sagte IHH Vorstandsmitglied Hüseyin Oruç dem Daily News.

Dieses Vorhaben würde von israelischer Seite begrüßt werden und die Beziehungen der Länder wieder stabilisieren.

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