Kehrtwende: Guus Hiddink will türkischer Nationaltrainer bleiben

Nachdem der türkische Fußballverband (TFF) erst Anfang des Monats akzeptierte, dass Nationaltrainer Guus Hiddink die Türkei in Richtung Chelsea verlässt, sieht es jetzt so aus, als ob der Niederländer ihnen doch erhalten bleibt. Wie sein Berater Cees Van Nieuwenhuizen jetzt mitteilt, wird Hiddink seinen Vertrag erfüllen.

Eigentlich sei das Angebot des FC Chelsea London zu gut gewesen, um es ablehnen zu können, ließ eine seriöse Quelle aus dem TFF Anfang Juni verlauten. Die Sache schien so gut wie besiegelt. Fünf Millionen Euro Ablöse waren im Gespräch. Auch Hiddink selbst heizte die Gerüchteküche entsprechend an. Klare Aussagen über seine berufliche Zukunft gab es nicht.

Jetzt jedoch die Kehrtwende: „Guus hat einen Vertrag mit dem türkischen Fußballverband, den er erfüllen wird“, erklärt sein Berater Cees Van Nieuwenhuizen. Der Meinungsverschiedenheit mit Noch-Verbandsvorsitzenden Mahmut Özgener maß er keine größere Bedeutung bei. Hiddink sei ein ehrlicher und loyaler Mensch. Selbstverständlich, so betonte Nieuwenhuizen weiter, werde er die Arbeit in der Türkei fortsetzen. „Seine Mission ist noch nicht erfüllt.“

Bereits 2009 als Interimstrainer bei Chelsea erfolgreich

Der umtriebige Trainier, der bereits in Südkorea, Australien und Russland aktiv war, konnte in Großbritannien bereits Erfolge verbuchen. Als Interimstrainer von Chelsea im Jahr 2009 hatte er die Mannschaft zum FA-Cup-Sieg  geführt. Ähnliche Glanzpunkte blieben ihm mit der türkischen Nationalmannschaft bisher verwehrt.

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