Türken sagen Teilnahme an Anti-Israel Flotilla ab

Entspannung dank” technischer Probleme“: Die türkische Hilfsorganisation IHH wird nicht an der nächsten Flotilla gegen Israel teilnehmen. In Marseille stoppten französische Juden ein weiteres Schiff.

Das türkische Schiff „Mavi Marmara“ wird bei der nächste Flotilla fehlen, die die israelische Blockade gegen den Gaza-Streifen brechen will. Das gab der Vorsitzende der IHH Bolant Yilderim am Freitag bei einer Pressekonferenz bekannt. Dies geschehe „aus technischen Gründen und es tut uns sehr leid“, sagte Yilderim. Es werde dennoch eine Flotte von zehn Schiffen losziehen. Durch das Fehlen der Mavi Marmara werde der Eindruck endgülig zerstreut, bei der Aktion handele es sich um eine „islamistische Idee der Türkei“.

Beobachter hatten bereits in den vergangenen Tagen spekuliert, dass die Türkei ihre Teilnahme angesichts der sich zuspitzenden Lage an der türkisch-syrischen Grenze nicht aufrechterhalten könne.

Damit hat die Flotilla zur Befreiung Gazas einen weiteren Rückschlag erhalten. Bereits am Mittwoch hatten einem Bericht der israelischen Zeitung Ynet zufolge französische Juden in Marseille ein weiteres Boot am Auslaufen gehindert. Politiker, Versicherungsvertreter und mehrere Intellektuelle hatten heftig gegen die Teilnahme des französischen Schiffs protestiert.

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