Türkei setzt Syrien massiv unter Druck

Den schillernden Bildern von US-Schauspielerin Angelina Jolie, die am Freitag syrische Flüchtlinge besucht hat, weicht nun wieder die politische Realität. Die Türkei hat Syrien eindringlich davor gewarnt, die Situation im Land unter Kontrolle zu bringen. Andernfalls würde man den Druck auf das Regime immens erhöhen.

An die Führung des syrischen Regimes erging eine eindeutige Botschaft. Falls es jetzt nicht zügig zu den dringend notwendigen Reformen käme, würde sich die Position der Türkei gegenüber dem Nachbarland massiv erhärten. Wie die Antwort der türkischen Seite dann ausfallen wird, hänge dann davon ab, wie sich die Änderungen im Land vollziehen.

Davutoğlu sendet klare Botschaft an das Regime

Die Türkei warnte Syrien, dass man andernfalls damit beginne die Resolutionen der Vereinten Nationen intensiver zu unterstützen, um so  weiteren Druck auf das Regime auszüben. Es komme nun wirklich darauf an, wie schnell das Assad-Regime durchgreifende Reformen auf den Weg bringe und natürlich müssten die brutalen Niederschlagung der Anti-Regierungs-Demonstranten sofort gestoppt werden. Der türkische Außenminister Ahmet Davutoğlu gab ganz klar zu erkennen, dass die Bereitschaft das Land zu unterstützten nun von dessen Bereitschaft sich zu bewegen abhänge.

Gewalt gegen die Syrer muss sofort gestoppt werden

Gewalt und Blutvergießen müssten umgehend ein Ende haben. „Wir wollen ein starkes, stabiles, wohlhabendes Syrien. Um dies zu erreichen glauben wir, ist es notwendig, eine umfassende Reform in Richtung Demokratisierung notwendig, “ so Davutoğlu weiter. Um dies zu erreichen, müsse die Gewalt sofort gestoppt werden. Er hätte am Vortag die Angst in den Augen der Menschen gesehen.

Unterdessen setzten sich die Massenproteste gegen Assad nach den Freitagsgebeten fort. Zehntausende gingen auf die Straßen, obwohl die Armee die Bürger massiv unter Druck setzte. An die 10.000 Menschen sind mittlerweile in Richtung Türkei geflohen.

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