Nun doch: Nächste Rettung Griechenlands beschlossen!

Weitere Hilfe für das krisengeschüttelte Griechenland. In der Nacht auf Montag einigten sich die EU-Finanzminister auf einen neuen Rettungsplan. Diesmal soll sich der Privatsektor freiwillig beteiligen.

Nach dem Willen der Euro-Finanzminister können jetzt auch private Gläubiger wie zum Beispiel Banken und Versicherungen einen Teil der Finanzlasten tragen. Vorbild ist hier die so genannte „Wiener Initiative“, die vorsieht, dass Anleger freiwillig neue griechische Staatsanleihen kaufen können, wenn alte auslaufen. De facto bedeutet ein solches Vorgehen, dass Griechenland ein Zahlungsaufschub verschafft wird. Hierzu dürfe jedoch keinerlei Druck auf den Privatsektor ausgeübt werden. Die Bundesregierung unterstützt das Modell.

Griechenland muss weitere Sparmaßnahmen umsetzen

Nach Angaben von Jean-Claude Juncker, Vorsitzender der Runde, soll eine endgültige Entscheidungen zur neuen Kredittranche, das Land benötigt dringend den nächsten Kredit von zwölf Milliarden Euro, aber erst Anfang Juli fallen. Hierzu werde es ein weiteres Sondertreffen geben. Jetzt sei erst einmal Griechenland in der Pflicht: „Es muss klar sein, dass Griechenland eine Lage herbeiführen muss, wo alle Verpflichtungen übernommen werden“, so Juncker nach dem siebenstündigen Krisentreffen. Bis Ende des Monats muss das griechische Parlament nun seine Gesetze zu weiteren Sparmaßnahmen verabschieden.

Die Bürger des Landes sind mit der Sparpolitik ihrer Regierung weniger einverstanden. In Athen kam es am vergangenen Sonntag zu erneuten Protesten.

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