Assad sieht Schuld bei Demonstranten

Syriens Präsident Assad sieht die Verantwortung für die Krise im Land bei den "Saboteuren". Er wirft den Demonstranten vor, ein Massaker an Sicherheitskräften angerichtet zu haben. Die EU hat sich grundlegend auf Sanktionen gegen das Regime verständigt.

Bei seiner dritten Rede seit dem Beginn der Proteste, am Montag, gibt Präsident Assad erneut den Demonstranten die Schuld an der Situation im Land. Extremisten nennt er seine Gegner – und die Demonstranten seien Schuld am „Massaker“ an den Sicherheitskräften in der Grenzstadt Dschisr el Schugur. Weitere Ausschreitungen in der Stadt Maarat el Noaman habe die Armee verhindern können.

Zu einem nationalen Dialog erklärte Assad sich bereit. Man prüfe gerade, in wie weit eine Amnestie für politische Gefangene ausgeweitet werden könne. Eine Einmischung durch das Ausland wünscht er aber nicht – Syrien werde seine Probleme allein lösen. Die EU hat sich unterdessen auf weitere Sanktionen verständigt. Man fordert ein Ende der Gewalt gegen die Opposition. Neben Assad selbst wurden bereits ca. 20 Vertraute von der EU mit Einreiseverboten und Vermögenssperren belegt. Weitere Vertreter der Regierung und syrische Firmen könnten hinzu kommen.

Kommentare

Wir freuen uns auf Ihre Kommentare zu diesem Artikel.

Bitte verwenden Sie dazu unsere Facebook-Seite - hier.

Wir freuen uns auf Ihre Kommentare zu diesem Artikel.

Bitte verwenden Sie dazu unsere Facebook-Seite - hier.