Kostenfalle im Urlaub: Telefonieren in der Türkei besonders teuer

Vorsicht beim Telefonieren im Nicht-EU-Ausland. Wie ein Test der österreichischen Arbeiterkammer zeigt, kann es gerade bei Gesprächen in der Türkei besonders teuer werden.

Für alle diejenigen Urlauber, die ihre Ferien in einem EU-Land verbringen, wird es bereits ab diesem Juli günstiger. Dann sinken die Gebühren für ein- und ausgehende Gespräche auf 13,2 bzw. 42 Cent pro Minute. Das sind im Vergleich zum Vorjahr Preisvorteile von rund 27 Prozent bei Passivgesprächen und zehn Prozent bei Aktivrufen. Anders sieht es dagegen bei acht Anbietern in Griechenland, Italien, Spanien, Kroatien und der Türkei aus. Wer von der Türkei nach Hause telefoniert, der muss ab Juli 0,42 bis 2,50 Euro pro Minute bzw. passiv 0,132 bis 1,25 Euro pro Minute aufbringen.

Einfache Regeln helfen die Handyrechnung niedrig zu halten

Die Arbeiterkammer rät daher, sich in dieser Zeit vor allem auf das Schreiben von SMS zu beschränken, sich ansonsten kurz zu fassen und auch die Mailbox zu deaktivieren. „Teilweise“, so raten die Experten, „sind Roamingpreise für Wertkarten wesentlich günstiger als jene für Vertragstarife (etwa Bob in der Türkei und Kroatien).“ Manche Anbieter hätte jedoch auch Sondertarife für den Urlaub, wie zum Beispiel vorausgekaufte Gesprächsminuten.  Konsumenten müssten dann allerdings auf die beschränkte Verbrauchsdauer aufpassen. Für Aktivrufe sei das Angebot, sofern die Freiminuten rechtzeitig und restlos verbraucht werden, jedoch eine günstige Alternative. Darüber hinaus gäbe es eine Fülle von Zusatzpaketen mit inkludierten Freiminuten.

In jedem Fall gilt, sich vor Antritt des Urlaubs ausführlich über die verschiedenen Möglichkeiten zu informieren.

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