New York: Lufthansa Maschine entgeht ganz knapp einem Crash

Die fast 300 Passagiere des LH-Fluges 411 hatten Glück im Unglück. Nur knapp sind sie auf dem New Yorker John F. Kennedy Airport einer Kollision mit einem Flieger der Gesellschaft EgyptAir entkommen.

In letzter Sekunde hatte der Tower die Warnung abgesetzt: „Start abbrechen! Startpläne abbrechen!“, rief ein schockierter Fluglotse. Unmittelbar bevor die Maschine in Richtung München abheben sollte stieg der Pilot, der 286 Passagiere an Bord hatte, mit einer Vollbremsung in die Eisen. Verletzt wurde niemand. Dennoch, der Schock sitzt bei allen Beteiligten tief.

Ein Flieger der Gesellschaft EgyptAir soll sich nach Angaben der Luftfahrtbehörde FAA der Startbahn gefährlich genähert haben. Dort war die Lufthansa-Maschine, ein Airbus A 340,  gerade im Begriff zu beschleunigen.

Ägyptischer Pilot wiederholte Anweisung zunächst richtig

Zu dem Vorfall, der sich bereits kurz vor 19.00 Uhr am Montagabend ereignete kam es, weil die ägyptische Boeing 777, die mit 346Menschen an Bord nach Kairo unterwegs war, offenbar falsch abgebog. Unerklärlich, denn der Kapitän hatte die Anweisungen des Lotsen zunächst richtig wiederholt.

Für kurze Zeit stand der Verkehr auf dem gesamten Flughafen still. Andere Piloten hatten den Beinahe-Crash aus der Luft verfolgt. Die Starts beider Maschinen verschoben sich um 40 beziehungsweise 90 Minuten.

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