Imageprobleme: Osama wollte Al Qaida umbenennen

Erst am Freitag wurden neue Erkenntnisse rund um ein Handy aus dem direkten Umfeld Osama Bin Ladens veröffentlicht. Jetzt gibt es weitere Gerüchte im Zusammenhang mit dem Terrorchef. Er soll sich um das Ansehen von Al Qaida gesorgt und über einen neuen Namen nachgedacht haben.

Neben einem Handy, das Kontakte zur radikalen Gruppe Harakat-ul-Mujahedeen offenbarte, fanden US-Ermittler, so sollen nicht näher genannte US-Regierungsbeamte erklärt haben, offenbar auch Hinweise darauf, dass Osama Bin Laden von seinem Versteck in Abbottabad aus darüber nachdachte, das Image seines Terrornetzwerks wieder aufzubügeln. Er soll geplant haben Al Qaida, eigentlich „Tandhim Qaidat al-Dschihad“ (zu deutsch. „Organisation der Dschihad-Basis“) umzubenennen.

Osama Bin Laden wandte sich an Aiman al-Sawahiri

In einem undatierten Brief an Aiman al-Sawahiri, dem jetzigen Al Qaida-Chef, soll sich Bin Laden über Imageprobleme der Organisation geäußert haben. Als Grund dafür sah er, dass bei den Terrorakten zu viele Muslime getötet worden seien. Hierunter würde die „Marke“ Al Qaida leiden. Auch der Verlust vieler enger Vertrauter und Weggefährten habe ihm zu schaffen gemacht. Er sorgte sich, ob es für diese Personen eine adäquate Nachfolge gebe.

Zwei Vorschläge für einen neuen Namen soll Osama Bin Laden gemacht haben: Taifat al-Tawhid wa al-Dschihad“ („Partei der Einheit Gottes und des Dschihad“) oder „Dschama’at I’dad al-Khilafa al-Raschida“ („Gemeinschaft für die Wiederherstellung des rechtgeleiteten Kalifats“).

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