Türkei leugnet geheimes Treffen mit israelischem Vertreter

Medienberichten zufolge hatte ein israelischer Vertreter Ankara besucht, um bei einem geheimen Treffen mit dem türkischen Ministerpräsidenten Recep Tayyip Erdogan über die Wiederaufnahme der Beziehungen zwischen der Türkei und Israel zu sprechen. Die Türkei wies diese Berichte nun als unwahr zurück.

Ein Bericht auf der DEBKAfile Website schilderte ein geheimes Treffen zwischen dem israelischen Vize-Premierminister Moshe Ya’alon mit Ministerpräsident Erdogan und dem Chef des türkischen Nachrichtendienstes (MİT), Hakan Fidan, in dem angeblich besprochen wurde, wie man die Militär- und Geheimdienst-Zusammenarbeit zwischen der Türkei und Israel wieder aufnehmen könne. Schon im Vorlauf hätten sich US-Präsident Barack Obama und der israelische Ministerpräsident, Benjamin Netanjahu, geeinigt – und Obama hätte dies anschließend telefonisch mit Erdogan besprochen, so der Bericht. Dies gebe Erdogan zudem eine diplomatische Rolle im Konflikt zwischen Israelis und Palästinensern, hieß es weiter.

Das türkische Außenministerium äußerte sich dazu: „Die Nachrichten, die auf der fraglichen Website aufgetaucht sind, spiegeln nicht die Wahrheit wider. Sie entbehren jeglicher Grundlage.“ Die Öffentlichkeit werde damit gezielt fehlinformiert.

 

 

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