Lage an Grenze unübersichtlich: Offenbar Rückkehr von Flüchtlingen

Gut 12.000 Menschen sind bisher vor den Unruhen in Syrien in Richtung Türkei geflohen. Jetzt scheinen die ersten die von türkischen Hilfsorganisationen errichteten Zeltstädte wieder zu verlassen.

Zu Wochenanfang sollen nach Angaben der türkischen Behörden mehr als 440 Flüchtlinge aus freien Stücken den Weg zurück in ihre Heimat angetreten haben. Gleichzeitig erreichten rund 80 Syrier die türkische Seite. Bereits am vergangenen Wochenende gab es ein eindeutiges Signal aus Syrien: Abdurrahman Attar, Chef des syrischen Roten Halbmonds, ließ verlauten, dass die Flüchtlinge bei einer Rückkehr keine Vergeltung zu fürchten hätten. Dafür würde seine Organisation persönlich einstehen.

Türkei versorgt Flüchtlinge auf syrischer Seite

Auch auf syrischer Seite läuft die Versorgung mit Lebensmitteln durch die Türkei weiter. Noch immer harren dort zahlreiche Menschen aus, die, unsicher ob sie das Land verlassen sollen, um ihre Zukunft bangen.

Die Unruhen, die sich gegen Präsident Baschar el Assad richten, dauern nun bereits seit 15. März an. Die Auseinandersetzungen haben bisher gut 1300 Zivilisten und um die 340 Sicherheitskräfte das Leben gekostet. In der Türkei sollen sich nach neuesten Angaben derzeit 10.700 syrische Flüchtlinge aufhalten. Gut 50 sollen sich noch in Krankenhäusern befinden, zwölf davon mit Schusswunden.

Ein Zeichen der Hoffnung setzte unterdessen ein syrisches Paar, das sich am vergangenen Wochenende im Boynuyogun Camp das Ja-Wort gab:

Mehr hier.

Kommentare

Wir freuen uns auf Ihre Kommentare zu diesem Artikel.

Bitte verwenden Sie dazu unsere Facebook-Seite - hier.

Wir freuen uns auf Ihre Kommentare zu diesem Artikel.

Bitte verwenden Sie dazu unsere Facebook-Seite - hier.