Wimbledon: Sabine Lisicki tritt in die Fußstapfen von Steffi Graf

Nach zwölf Jahren ist es soweit: Die Berlinerin Sabine Lisicki zieht ins Wimbledon das Halbfinale. Ein Sieg über Marion Bartoli beschehrt ihr nun das, was zuletzt Steffi Graf 1999 gelungen war. Jetzt muss sie sich gegen die Russin Maria Scharapowa behaupten.

Für Deutschland kommt das, was sich derzeit bei den 125. All England Championships abspielt, fast einer Sensation gleich. Vor fünfzehn Jahren hat das deutsche Tenniswunder Steffi Graf dort zuletzt den Turniersieg geholt. Zwölf Jahre ist es her, dass sie im Finale gegen die Amerikanerin Lindsey Davenport verlor.

Könnte der Traum vom Wimbledon-Sieg 2011 erneut wahr werden? Gegen die Weltranglisten-Neunte Marion Bartoli lieferte Lisicki , die mit ihren harten Aufschlägen derzeit nah am Frauen-Aufschlag-Weltrekord kratzt, ein dramatisches Match. „Ich bin sprachlos, ich kann es nicht glauben. Ich bin so glücklich“, so die Reaktion der 21-Jährigen, die sich von Platz 62 auf dem direkten Sprung in die Top 30 der Weltrangliste befindet. Der elfte Rasen-Sieg in Serie garantiert Lisicki zudem ein Rekord-Preisgeld von umgerechnet 307.154 Euro.

Sabine Lisicki muss gegen Maria Scharapowa halten

Am kommenden Donnerstag muss die Durchstarterin gegen die Weißrussin Maria Scharapowa, Wimbledonsiegerin von 2004, die sich gegen Dominika Cibulkova aus der Slowakei durchsetzte, antreten. Fed-Cup-Teamchefin Barbara Rittner, die der jungen Dame sogar den Turniersieg zutraut, gibt sich zuversichtlich: „Sabine muss mit der Körpersprache von Anfang an dagegenhalten.“

Weniger erfolgreich verlief das Turnier für die Weltranglistenerste Caroline Wozniacki. Die Dänin ist in Wimbledon im Achtelfinale gescheitert. Das aktuelle Gesicht von Turkish Airlines unterlag Dominika Cibulkova aus der Slowakei mit 6:1, 6:7 (5:7), 5:7.

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