Syrische Armee erschießt vier Zivilisten in der Nähe der türkischen Grenze

Am Mittwoch haben syrische Truppen vier Zivilisten in einem Dorf in der nordwestlichen Provinz Idlib erschossen. Weiterhin patroullieren Panzer in den Hügeln nahe der Türkei. Das berichtet ein Aktivist.

„Die Vier starben während eines wahllosen Beschusses des Dorfes Rama durch das Feuer von Maschinengewehren, das aus Panzern heraus abgegeben wurde. Das ist bei diesen ungerechtfertigten Angriffen üblich geworden. Zunächst zielten sie auf die umliegenden Wälder, dann feuerten sie auf das Dorf“, berichtet Ammar Qarabi, Präsident der Nationalen Syrischen Menschenrechtsorganisation gegenüber der Nachrichtenagentur Reuters.

Qarabi, der selbst aus Idlib stammt, erklärt, dass er seine Informationen aus  verschiedenen Augenzeugenberichten bezieht. Syrien hat die meisten internationalen Medien mittlerweile verbannt. Das macht es schwierig, derlei Gewaltakte, wie sie während der seit drei Monaten andauernden Unruhen gegen das Regime Bashar
al-Assads auftreten, zu verifizieren.

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