Anschlag in Kabul: Sechs Türken haben überlebt

Erst am Mittwoch wurde bekannt, dass ein türkischer und ein spanischer Mitarbeiter einer Istanbuler Fluggesellschaft unter den Opfern des Taliban-Angriffs auf ein Luxushotel in Kabul waren. Am Donnerstag gibt es gute Nachrichten aus dem türkischen Außenministerium: Sechs Landsmänner haben das Attentat überlebt.

Die Türkei hat den Anschlag, der sich in der Nacht auf Mittwoch im Hotel Intercontinental in Kabul ereignete, scharf verurteilt. Die Attacke galt vor allem Afghanen und auch ausländischen Bewohnern der Luxusherberge, die sich zu internationalen Konferenzen dort aufhielten.

Sechs türkische Staatsangehörige, die sich zum fraglichen Zeitpunkt dort aufhielten, so teilt das türkische Außenministerium mit, sind nun dank der Unterstützung der türkischen Botschaft in Kabul sowie des Kabuler Regionalkommandos in Sicherheit.

Türkei sagt weitere Unterstützung Afghanistans zu

Mindestens 19 Personen haben das Selbstmord-Kommado nicht überlebt, darunter auch die Attentäter selbst. Ziel war es die Fähigkeiten der afghanischen Sicherheitskräfte in Frage zu stellen. Die afghanischen Sicherheitskräfte lieferten sich mit Unterstützung der NATO einen mehr als fünf Stunden dauernden Kampf mit den Taliban.

Noch einmal betonte die Türkei an dieser Stelle, dass man der festen Überzeugung sei, dass die Übertragung der Sicherheitsfrage an die Afghanen ein zentrales Element der nachhaltigen Friedens- und Stabilitätssicherhung im Land sei. In dieser Sache werde die Türkei weiterhin unterstütztend zur Seite stehen, heißt es in der Stellungnahme.

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