Ehre für Erdogan: Syrische Flüchtligsbabys tragen seinen Vornamen

Sie wurden unter unglücklichsten Umständen geboren. Insgesamt 23 Säuglinge erblickten in türkischen Flüchtlingscamps das Licht der Welt. Dorthin waren ihre syrischen Eltern vor den Unruhen in ihrem Heimatland geflohen. Fünf von ihnen wurden jetzt nach dem türkischen Premier benannt.

Nach Angaben der türkischen Behörden leben derzeit mehr als 10.000 Menschen in den von Hilfsorganisationen errichteten Zeltstädten nahe der syrischen Grenze. Rund 4000 sind mittlerweile in ihre Heimat zurückgekehrt. Die Türkei versucht den Bedürfnissen der Gestrandeten, die das Land selbst als „Gäste“ bezeichnet, so gut es geht nachzukommen. Es gibt Krankenhaus-Zelte, die Flüchtlinge werden untersucht und behandelt, wenn sie verletzt sind.

Unter den Tausenden Flüchtlingen befinden sich auch 158 Schwangere, die derzeit regelmäßige Kontrollen in den insgesamt fünf Zeltstädten in der Provinz Hatay erhalten. Sie werden auch von Geburtshelfern konsultiert, die sie immer wieder untersuchen.

Flüchtlinge sind dankbar für türkische Gastfreundschaft

Seit der Ankunft der ersten Flüchtlinge sind mittlerweile zwei Monate vergangen. Seit dieser Zeit kamen hier 23 Babys zur Welt. Fünf Familien gaben ihrem Nachwuchs den Namen “Recep Tayyip”, um so ihre Dankbarbkeit gegenüber dem Premier und dem Land zu zeigen, das sie aufgenommen und versorgt hat.

Etwa 30 Sanitäter stellen in den Zeltstädten die medizinische Versorgung für etwa 500 Menschen am Tag sicher. Neben einer körperlichen Versorgung erhalten die Flüchtlinge Lebensmittel, aber auch Unterstützung bei der Kommunikation, ihrer Religion und vieles weitere. Es gibt sogar Sportgeräte.

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