Türkei beendet diplomatische Beziehungen zu Libyen

Die diplomatischen Beziehungen zu Muammar al-Gaddafis libyscher Regierung sind von Seiten der Türkei beendet. Auch der türkische Botschafter wurde abberufen.

Nachdem der türkische Außenminister Ahmet Davutoglu am Sonntag die Rebellenhochburg Bengasi besucht hatte, wurde dieser Beschluss gefasst. Zudem verprach Davutoglu, die Türkei werde eine Hilfssumme von 200 Millionen Dollar zahlen, um den rebellischen Übergangsnationalrat zu unterstützen.

Es sei Zeit für Muammar al-Gaddafi Libyen zu verlassen, so Davutoglu. Der Nationalrat sei „eine rechtmäßige Vertretung der libyschen Bevölkerung“.

Zuvor hatte der libysche Diktator Europa mit Vergeltung für die Luftangriffe der NATO gedroht. In einer Audiobotschaft aus Tripoli am Freitag sagte Gaddafi, Libyen könne “beschließen, euch ähnlich zu behandeln”. Die Botschaft war der Mitschnitt einer Rede, die Gaddafi offenbar vor Anhängern gehalten hatte. Hierzu hat er sich aber nicht vor dem Volk gezeigt sondern blieb, wie es heißt, aus Sicherheitsgründen hinter den Mauern seines Palasts.

 

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