U17-WM: Kickt Samed Yesil England ins Aus?

Am Montag um 15 Uhr Ortszeit ist es soweit: Der Klassiker Deutschland gegen England steht bei der U17-WM in Mexiko an. Bisher hatte der deutsche Fußball-Nachwuchs leichtes Spiel. Vier Siege in vier Spielen - besser geht's nicht. Kein Wunder, dass die Jungs von Trainer Steffen Freund auch diesmal als Favoriten auf den Platz marschieren.

Das Torverhältnis der der U17-Nationalelf ist beeindruckend: 15:1, so der aktuelle Stand, den der „Bomber der Nation“, Samed Yesil und seine Teamkollegen bisher erspielt haben. Nur allzu gut ist hier vielen Zuschauern vor allem die herausragende Leistung im Achtelfinale in Erinnerung. Mit 4:0 wurden die USA kurzerhand vom Spielfeld torpediert.

Werden die Nerven der jungen Mannschaft auch am Montag  im Viertelfinale der FIFA U-17-Weltmeisterschaft Mexiko 2011 mitspielen? Im Gegensatz zu ihren britischen Kontrahenten hat die deutsche Elf zumindest in Sachen Selbstbewusstsein die bessere Ausgangslage. Immerhin mussten die Jungs von John Peacock gegen Argentinien schon einmal im Elfmeterschießen ran. Der junge deutsche Vize-Kapitän Robin Yalcin, der zu Beginn der WM noch mit gesundheitlichen Problemen zu kämpfen hatte, gibt sich zuversichtlich: „England ist eine große Fußballnation, und das Duell ist ein Klassiker. Wir erwarten ein schweres Spiel. Beim Algarve-Cup vor einigen Monaten haben wir 3:1 gewonnen. Es wäre natürlich schön, wenn wir das wiederholen könnten. Unser Ziel ist jetzt das Halbfinale. Und den Traum, ein Endspiel vor vielleicht 100.000 Zuschauern im legendären Azteken-Stadion spielen zu dürfen, hat jeder fussballbegeisterte Junge.“

3 Spiele ohne Gegentor – Rekord in der U-17-WM-Geschichte

Das Derby Deutschland gegen England, diesmal gepfiffen vom Tschechen Pavel Kralovec, weckt auch Erinnerungen an die WM vor vier Jahren in Korea. Damals ging es nach einer torlosen ersten Halbzeit gut für den  DFB-Kader aus. Der Entstand 2007: 4:1. Die Hoffnungen, dass es 2011 ähnlich erfolgreich ausgeht, stehen günstig. Nicht ein Gegentor hat der Fußball-Nachwuchs in den vergangenen drei Spielen kassiert. Einzig gegen Ecuador ging es im Eröffnungsspiel mit 6:1 zurück in die Kabine. Was danach folgte, war ein glatter Durchlauf: Burkina Faso (4:0), Panama (2:0) und USA (4:0) – für den DFB-Nachwuchs ein Rekord in der Geschichte der U-17-Weltmeisterschaften.

Trainer Steffen Freund ist jedenfalls optimistisch, dass es genau so weiter gehen könnte. Über seine Gegner ist er bereits bestens informiert: „Jetzt geht es gegen England. Das ist ein besonderes Spiel. Hier treffen zwei große Fußball-Nationen aufeinander. Ich freue mich auch persönlich, da ich fünf Jahre in England gespielt habe. Ich kenne die englische Nationalmannschaft sehr gut. (…) Ich habe viele Infos und kennen den Trainer sehr gut.“ Sein britischer Kollege John Peacock lässt sich von der bisherigen Bilanz nicht beeindrucken: „Spiele zwischen England und Deutschland sind meist sehr enge und knappe Partien. Wir werden jedenfalls bereit sein. Ein echter Klassiker steht auf dem Programm.“

Hier noch einmal ein Blick ins Spiel gegen die USA:

http://www.youtube.com/watch?v=4wf6I4J7_qM

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