Ist die türkische Wirtschaft heiß gelaufen?

Die türkische Wirtschaft braucht nach ihrem rasanten Aufstieg zur am schnellsten wachsenden Volkswirtschaft Europas dringend eine Abkühlung. Dieser Überzeugung ist Armin Brack, Chefredakteur von „Geldanlage-Report“.

Die Türkei gehöre zu den am „dynamischsten wachsenden Volkswirtschaften“ und es gebe keinen Grund daran zu zweifeln, dass sie das in naher Zukunft nicht bleiben werde. Allerdings, so gibt der Experte zu bedenken, gäbe es berechtigte Sorgen, ob der Aufschwung in diesem Tempo weiterlaufen könne.

Die Abhängigkeit von der Bauwirtschaft sei zu groß, die Inflation wachse. „Vom Kauf eines Türkei-Fonds rate ich derzeit ab, bis klar ist, ob es Erdogan gelingt, seine ambitionierten Reform-Pläne für die neue Amtszeit auch umzusetzen“, so Brack, der darüber hinaus keine Erstarkung der Landeswährung sieht. Die Lira werde kurz- und mittelfristig schwach bleiben, weil es im Interesse der Türkei sei, sie schwach zu halten.

Mehr hier.

Kommentare

Wir freuen uns auf Ihre Kommentare zu diesem Artikel.

Bitte verwenden Sie dazu unsere Facebook-Seite - hier.

Wir freuen uns auf Ihre Kommentare zu diesem Artikel.

Bitte verwenden Sie dazu unsere Facebook-Seite - hier.