Frauen-WM: Orakel Nelly lag mit deutschem Sieg goldrichtig!

Mit einem 4:2 gegen Frankreich hat die deutsche Frauenfußball-Nationalmannschaft am Dienstag den Gruppensieg einfahren können. Das eineinhalb Jahre alte Elefantenmädchen Nelly, das 2011 in die Fußstapfen von Krake Paul tritt, hat den Triumph prophezeit.

Es ist geschafft: Nach einem spannenden Duell können sich die deutschen Damen nun Tabellenführer der Gruppe A nennen. Statt Birgit Prinz, die diesmal auf der Bank sitzen musste, feiert die Nation jetzt mit Inka Grings. Die Bundesliga-Rekordschützin, die vielen als „Edelreservistin“ galt, hat ihre Chance eindrucksvoll genutzt. Die 32-Jährige war sich bei ihrem ersten Einsatz in diesem Turnier ausgesprochen sicher. „Es war nicht einfach, ich habe die letzten Tage sehr an mir gearbeitet“, so Grings nach dem Sieg. Dass ihr jetzt so ein Comeback gelungen sei, wäre natürlich wunderbar.

Das eineinhalb Jahre alte Elefantenmädchen Nelly aus dem Serengeti-Park in Hodenhagen hatte genau das vorausgeahnt. Zwar fehlt ihr bisher der Prominentenstatus, der ihrem Vorgänger Krake Paul während des letzten Sommermärchens verliehen wurde, treffsicher scheint aber auch diese 480 Kilogramm schwere junge Dame zu sein. Seit Jahren pflegt diese einen Faible für das runde Leder. Die Idee, sie 2011 als „sachverständiges“ Orakel einzusetzen war schnell umgesetzt.

Nelly lag bereits gegen Kanada und Nigeria richtig

Vor jedem Deutschland-Spiel würde Nelly auf dem Platz stehen und auf zwei Tore schießen. Treffe sie das gegnerische Tor, würden die deutschen Mädels das nächste Spiel gewinnen. Falls sie den Ball im deutschen Tor versenkt, gewinnen die Gegnerinnen die Partie. „Die Erfolge gegen Kanada und Nigeria hat Nelly richtig orakelt. Und auch gegen Frankreich stehen die Zeichen auf Sieg“, schreibt eine Lokalzeitung kurz vor dem Match.

Was sagt Nelly eigentlich zum Viertelfinale am kommenden Samstag gegen Japan? Noch hat Tierpfleger Sebastian Teske seine Lady nicht erneut antreten lassen. Trainerin Silvia Neid ist aber schon mal guter Dinge: „Wir haben von der ersten Minute an befreit aufgespielt. So wollen wir nun auch in das Spiel gegen Japan gehen.“

Kommentare

Wir freuen uns auf Ihre Kommentare zu diesem Artikel.

Bitte verwenden Sie dazu unsere Facebook-Seite - hier.

Wir freuen uns auf Ihre Kommentare zu diesem Artikel.

Bitte verwenden Sie dazu unsere Facebook-Seite - hier.