Pyeongchang schnappt München die Olympischen Spiele weg

Trauer in München: Das südkoreanische Pyeongchang setzte sich bereits im ersten Wahlgang gegen München sowie den französischen Außenseiter Annecy durch.

Damit ist der Traum der bayerischen Landeshauptstadt vorerst vorbei, als erste Stadt der Welt die Olympischen Winterspiele auszurichten, nachdem sie bereits die Olympischen Sommerspiele (1972) veranstaltet hatte. Nachdem das Ergebnis bereits nach dem ersten Wahlkampf festgestanden hatte, deutete alles bereits auf einen Sieg Pyeongchangs hin. Die Hoffnung Münchens hatte darin bestanden, dass die Unterstützer von Annecy in einer Stichwahl zwischen München und Pyeongchang eher für die ihnen näher gelegenen Europäer stimmen würden.

Doch daraus wurde nichts. Pyeongchang erhielt gleich im ersten Wahlgang die für einen Sieg notwendigen mehr als 48 von 95 Stimmen. Obwohl sich Bundespräsident Christian Wulff, Eislauflegende Katarina Witt, der Fußball-„Kaiser“ Franz Beckenbauer und Münchens Oberbürgermeister Christian Ude bei der Präsentation mächtig ins Zeug gelegt hatten, geht München also leer aus. Pyeongchang hatte sich bereits zum dritten Mal in Folge um die Austragung der Olympischen Winterspiele beworben. „Pyeongchang 2018 ist eine nationale Priorität der koreanischen Regierung – und das schon seit zehn Jahren“, hatte Südkoreas Staatspräsident Lee Myung-Bak während der Präsentation betont.

Da kann man den Südkoreanern nur herzlichlich gratulieren.

http://www.youtube.com/watch?v=r-R94VwIJCc

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