Neue Erkenntisse im türkischen Fußball-Manipulationsskandal

Neuesten Erkenntnissen zufolge steht Olgun Peker an der Spitze der Fußball-Manipulationen. Zusammen mit Özcan Üstüntas gründete er die Firma Reflex-Sport-Management, um Spielergebnisse zu manipulieren.

Fast stündlich kommen neue Informationen über den Manipulationsskandal im türkischen Fußball ans Licht. Die mafiösen Strukturen in der Fußballwelt sollen vor allem auf Olgun Peker, dem ehemaligen Präsidenten von Giresunspor, zurückgehen. Bei der Befragung von Özcan Üstüntas, der mit Peker das Unternehmen Reflex-Sport-Management leitet, kam heraus, dass er auf diese Weise Einfluss auf Spiele ausübte.

Mit der Firma sollen einzelne Spieler gezielt unter Druck gesetzt, Transfers beeinflusst und Spielergebnisse manipuliert worden sein. Olgun Peker ist der Besitzer 25 weiterer Manager-Firmen in der Türkei. Peker wird außerdem beschuldigt, die Fragen der theoretischen Prüfung zum lizensierten Spielerberater der Turkish Football Federation (TFF) im Voraus bekommen zu haben. Olgun Peker geriet schon vor einigen Jahren in die Schlagzeilen, weil er seinen Nachnamen gerichtlich von Aydin in Peker ändern ließ. Dies tat er aufgrund seiner Nähe zum Mafiosi Sedat Peker, der seit 2005 in Haft ist.

Seit acht Monaten observiert die Polizei bekannte Persönlichkeiten der türkischen Fußballwelt und hat am Wochenende Razzien durchgeführt. Besonders großes Aufsehen erregte die Festnahme des Fenerbahce-Präsidenten Aziz Yildirim.

Schon länger vermutete auch die Presse, dass hinter offensichtlichen Fehlentscheidungen von Schiedsrichtern und Patzern von Fußballern Absprachen stecken. Die Spielmanipulation ist der größte Skandal in der türkischen Fußball-Geschichte.

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