Fußball-Manipulation: Fenerbahçe und Trabzonspor bleiben in der Champions League

Aufatmen bei den gebeutelten Fußballclubs Fenerbahçe Istanbul und Trabzonspor. Die Türkische Fußball Föderation (TFF) hat entschieden, gegen beide Vereine vorerst keine Disziplinarmaßnahmen einzuleiten. Die Teams dürfen weiterhin an der Champions League teilnehmen.

Die TFF erklärte am Montag, dass sie die Ermittlungsergebnisse abwarten wolle, bevor sie Maßnahmen ergreifen wolle. Kurz zuvor wurden weitere 22 Personen im Zuge des Spielemanipulationsskandals verhaftet. Darunter auch der Präsident von Trabzonspor, Sadri Şener, der verhört werden sollte. Nur einen Tag zuvor wurde sein Amtskollege Aziz Yıldırım, Präsident von Fenerbahçe Istanbul in Untersuchungshaft verbracht.

Türkische Problem-Clubs nehmen an der Auslosung teil

Fenerbahçe hatte Trabzonspor in der türkischen Liga diese Saison knapp geschlagen. Beide Mannschaften hatten somit grünes Licht für die Champions League. Nun erklärte Föderationspräsident Mehmet Ali Aydınlar: „Beide Teams werden am europäischen Wettbewerb auf Basis der aktuellen Liga-Ergebnisse teilnehmen.“ Diese seien auch so an die UEFA gemeldet worden und sollen am kommenden Freitag auch an der Auslosung der dritten Qualifikationsrunden teilnehmen.

Start der Süper Lig am 5. August steht nichts im Wege

Auch der Start der türkischen Süper Lig am 5. August soll planmäßig erfolgen. „Fenerbahçe und Beşiktaş werden auch das Super Cup Finale am 31. Juli spielen“, so Aydınlar weiter.

Gerade für Fenerbahçe steht jetzt einiges auf dem Spiel. Der Club könnte nicht nur seinen Titel einbüßen, sondern sieht sich auch einer ernsthaften Abstiegsgefahr gegenüber. Der Imageverlust als auch die finanziellen Einbußen wären enorm. Schon jetzt sind die Aktien des Vereins um 35 Prozent eingebrochen. Gleichzeitig waren die von Konkurrent Trabzonspor um elf Prozent – in der Hoffnung, den Titel doch noch zu erlangen – gestiegen.

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