Falsche Impfaktion sollte bin Ladens DNA beschaffen

In den Monaten vor der Erschießung Osama bin Ladens gab es eine geheime Aktion der CIA in der pakistanischen Stadt Abbottabad: Durch eine falsche Impfaktion versuchte man an DNA der bin Laden Familie zu gelangen, um heraus zu finden, ob Osama bin Laden sich wirklich dort aufhält.

Die Aktion wurde von dem pakistanischen Arzt Shakil Afridi durchgeführt. Inzwischen befindet sich dieser in pakistanischem Gewahrsam, ihm wird eine Kollaboration mit den Amerikanern vorgeworfen. Die angekratzten Beziehungen zwischen den USA und Pakistan wurden durch diese neuen Erkenntnisse erneut in Mitleidenschaft gezogen.

Der Plan von der falschen Impfaktion zur Beschaffung der DNA entstand, nachdem die CIA den al-Qaida Kurier Abu Ahmad al-Kuwaiti zu bin Ladens Haus verfolgen konnte. Daraufhin wurde das Haus per Satellit überwacht – von einem CIA-Unterschlupf in Abbottabad aus. Bevor man eine Operation gegen Osama bin Laden starten konnte, brauchte man aber Gewissheit, dass er sich hier aufhielt.

Um einen realistischern Eindruck des Impfprogramms zu erwecken, begann man die Aktion in ärmeren Vierteln und arbeitete sich dann in die reicheren – auch zum Haus Osama bin Ladens – vor. DNA von einem der Kinder bin Ladens aus dem Haus hätte mit einer Probe von seiner Schwester verglichen werden können, die 2010 in Boston verstorben ist. Es ist nicht bekannt, ob es der CIA gelang, DNA der Familie bin Laden zu beschaffen, es wird aber vermutet, dass die Aktion fehlschlug.

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