Türkei verhaftet 14 Al Qaida-Verdächtige

Im Zuge einer Großrazzia in drei Städten hat die Türkei nach eigenen Angaben 14 mutmaßliche Al Qaida-Verdächtige festgenommen.

Wie das türkische Innenministerium am Dienstag mitteilte, haben Sicherheitskräfte am vergangenen Montag eine Razzia in der Stadt Sincan, Bezirk Ankara, durchgeführt und einen Terrorverdächtigen festgenommen. Daneben wurden eine ganze Reihe Waffen und Dokumente sichergestellt. Am Dienstag wurde die Operation auf die Städte Yalova und Bursa ausgeweitet. Am Ende wurden insgesamt 14 mutmaßliche Al Qaida-Anhänger inhaftiert. Die Ermittlungen gegen sie werden, so das Ministerium weiter, nun fortgesetzt.

PKK-Anhänger sollen Soldaten entführt haben

Daneben würden die Sicherheitskräfte auch daran arbeiten drei am 9. Juli entführte Personen wieder zu finden. Mitglieder der PKK werden verdächtigt zwei Soldaten und einen Amtsarzt mit vorgehaltenen Waffen verschleppt zu haben, nachdem ihre Fahrzeuge am Samstag verlassen an einer Straße in Diyarbakır vorgefunden wurden. Es wird angenommen, dass die Entführung am Samstagabend in der Nähe der Stadt Lice stattgefunden hat.

„Die Fahrzeuge des Oberstabsfeldwebels, des Stabsunteroffiziers und des Arztes wurden in dieser Region gefunden“, berichtet Mustafa Toprak, Gouverneur von Diyarbakır. Eine großangelegte Suchaktion, auch aus der Luft, wurde bereits gestartet. Auch hier werden laut Ministerium die Ermittlungen fortgesetzt.

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