13 türkische Soldaten bei Zusammenstößen mit der PKK getötet

13 Soldaten sind bei Zusammenstößen mit der PKK in der Stadt Silvan in der östlichen Provinz Diyarbakır in der Türkei getötet worden. Sechs Soldaten wurden verwundet. Zwei von ihnen schweben noch in Lebensgefahr.

Ministerpräsident Recep Tayyip Erdoğan und Generalstabschef Işık Koşaner, heißt es, hätten ihren Plan der Teilnahmen an einem Gipfeltreffen mit Hakan Fidan, dem Chef des Geheimdienstes (MIT) abgesagt, um die aktuelle Lage des tödlichen Angriffs zu erörtern.

Die Zusammenstöße seien die schlimmsten seit dem Ende eines sechsmonatigen Waffenstillstandes im Februar und der größte Angriff auf türkische Truppen seit mehr als einem Jahr. Lokale Behörden der südöstlichen Stadt Diyarbakir berichten, der Angriff sei aus einem Hinterhalt in der Nähe von Silvan erfolgt. PKK-Führer Abdullah Öcalan hatte in der vergangenen Woche durch seine Anwälte verbreiten lassen, dass die Regierung und die PKK eine Friedensmisson gegründet hätten, um an der Lösung der Kurdenfrage weiter zu arbeiten. Die Regierung bestreitet diese Behauptung.

Parlamentsblockade: Keine Einigung zwischen Regierung und BDP

Der Angriff erfolgte wenige Stunden, nachdem die pro-kurdische Partei BDP und die Regierung daran gescheitert waren, einen Konsens zu erreichen, um dem Boykott des Parlaments durch kurdische Abgeordnete ein Ende zu bereiten. Die BDP protestiert damit gegen Gerichtsentscheidungen, welche die Freilassung von fünf neu gewählten pro-kurdischen Abgeordneten aus der Untersuchungshaft ablehnen. Der Boykott durch die BDP-Abgeordneten hat zu politischen Spannungen in der Türkei seit den Parlamentswahlen im Juni geführt.

Mehr hier

Kommentare

Wir freuen uns auf Ihre Kommentare zu diesem Artikel.

Bitte verwenden Sie dazu unsere Facebook-Seite - hier.

Wir freuen uns auf Ihre Kommentare zu diesem Artikel.

Bitte verwenden Sie dazu unsere Facebook-Seite - hier.