Erster Auftritt von Jörg Kachelmann: Er will zurück zum Wetter

Dazu, ob er selbst auch wieder als Moderator auftreten wird, wollte sich Kachelmann bei einer Pressekonferenz nicht äußern. In jedem Fall will der kürzlich von dem Vorwurf der Vergewaltigung freigesprochene Moderator Wettersendungen fürs Fernsehen produzieren.

Die Pressekonferenz am gestrigen Freitag in Zürich stellte den ersten öffentlichen Auftritt Jörg Kachelmanns seit seinem Freispruch dar und natürlich interessierte sich die Presse mehr für ihn, als für sein Vorhaben – auch wenn für dieses erst die Pressekonferenz angesetzt worden war. Der 53Jährige sprach auf der internationalen Veranstaltung hauptsächlich Schweizerdeutsch, was Einige als Statement gegenüber den deutschen Medien auffassten. Betont locker in seiner Haltung, aber dennoch sichtlich angepannt, teilte Kachelmann seine Pläne für das Jahr 2012 mit:

Der Wettermoderator will mit seiner Schweizer Firma Meteomedia und der Münchner Bavaria Film Gruppe ab 2012 Wettersendungen für das Fernsehen produzieren. Auf welchen Fernsehsendern die Sendungen zu sehen sein werden, ist noch nicht klar. Außerdem plant Kachelmanns Firma Meteomedia den Aufbau von 1000 Wetterstationen auf den Philippinen, um die Unwetterwarnungen dort zu verbessern. Es handelt sich um ein nicht kommerzielles Projekt.

Am 20. März 2010 war Kachelmann wegen des Verdachts der Vergewaltigung an seiner Ex-Freundin festgenommen worden, er soll sie zudem mit einem Messer bedroht haben. Der Wettermoderator hatte dies bestritten. Der Prozess endete am 31. Mai 2011 mit einem Freispruch für Kachelmann. Die Staatsanwaltschaft legte allerdings Revision ein. Der Bundesgerichtshof muss darüber noch entscheiden.

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