Hillary Clinton: Sorge um die Pressefreiheit in der Türkei

Die US-Außenministerin Hillary Clinton gab am Samstag bekannt, die häufigen Verhaftungen von Journalisten in der Türkei seien Besorgnis erregend. Ansonsten könne die Türkei der arabischen Welt als Vorbild dienen.

Die Beschränkungen in der Pressefreiheit stünden einer Demokratie, die den Beitritt in die Europäische Union wünscht, entgegen: „Es scheint mir nicht mit all den anderen Fortschritten vereinbar, die die Türkei gemacht hat.“ sagte die Außenministerin und ergänzte: „Dieser Bereich benötigt die Aufmerksamkeit von Bürgern und Gesetzgebern, ich würde mich für die Meinungsfreiheit stark machen.“

Türkischen Medien zufolge befinden sich derzeit rund 60 Journalisten in türkischen Gefängnissen. Die Behörden werden beschuldigt, auf Grund von unsicherer Beweislage gehandelt zu haben.

Die Türkei als Vorbild für die arabische Welt

Abgesehen davon könne die Türkei als ein Vorbild für arabische Nationen dienen, die momentan durch Unruhen oder einen demokratischen Wandel geprägt sind. Das 11-prozentige Wachtum sei beeindruckend, ebenso wie die Demokratie, die Länder wie Tunesien, Ägypten, Jemen oder Syrien inspirieren könnten, die Reformen fordern. Die Türkei habe „viele Lektionen zu erteilen“, die bei den Nachbarn in der arabischen Welt Anklang finden könnten.

 

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