Studie: Migranten haben es in der Bundeswehr schwer

Eine vertrauliche Studie des Sozialwissenschaftlichen Instituts der Bundeswehr hat es an den Tag gebracht: Rassismus und Fremdenfeindlichkeit sind innerhalb der Truppe keine Seltenheit.

Beide Phänomene würden sich, so berichtet das ARD-Magazin „Fakt“, dem die Untersuchung exklusiv vorliegt, demnach vor allem innerhalb der Grundausbildung, den unteren Mannschaftsdienstgraden und im Osten Deutschlands wieder finden.

Das Heer beschäftigt mittlerweile zwölf Prozent Soldaten mit Migrationshintergrund. Rekruten türkischer oder arabischer Abstammung sehen sich Beschimpfungen wie „Ali“, „Monchichi“ oder „Dönermann“ ausgesetzt. Auch von „untergejubeltem“ Schweinefleisch wird berichtet. Innerhalb der Gemeinschaft, so Insider, würden Unwissenheit, Ignoranz sowie viele Vorurteile vorherrschen.

Zwar bemühe sich die Bundeswehr spezielle religiöse Vorschriften wie die Ernährungsregeln zu beachten. Ein islamischer Geistlicher fehle bisher allerdings. Befragt wurden 18 Soldaten mit ausländischen Wurzeln, die nach Angaben der Autoren, obschon nicht repräsentativ, dennoch eine Tendenz aufzeigen können.

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