Zentralrat der Muslime begrüßt PID-Entscheidung

Mehr Klarheit und mehr Rechtssicherheit: Für ZMD-Vorsitzender Aiman Mazyek ist die Verabschiedung des Präimplantationsdiagnostik-Gesetzes (PID) im Deutschen Bundestag am 7. Juli ein Schritt in die richtige Richtung.

Schon früh sprach sich der ZMD dafür aus, dass eine PID „in Ausnahmefällen zulässig sein“ soll. ZMD- Frauenbeauftragte und Ärztin Houaida Taraji erklärt hierzu: „Der Islam ist offen für wissenschaftliche Erneuerungen und eine Religion der Erleichterung. Ich freue mich, dass es dazu es eine Übereinstimmung mit der Mehrheit der Abgeordneten gibt.“ Gleichzeitig solle das Embryonenschutzgesetz jedoch weiter eingehalten werden.

PID nur nach verpflichtender Aufklärung und Beratung

Schon Ende Mai hatte der ZMD eine Erklärung anlässlich der Anhörung im Bundestag abgegeben. Darin heißt es: „Zur Vermeidung von Missbräuchen sollte PID nur nach verpflichtender Aufklärung und Beratung, dem positiven Votum einer interdisziplinär zusammengesetzten Ethik-Kommission sowie in Fällen zulässig sein, in denen ein Elternteil oder beide die Veranlagung für eine schwerwiegende Erbkrankheit in sich tragen oder mit einer Tot- oder Fehlgeburt zu rechnen ist.“

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