Öcalan warnt türkische Regierung vor weiteren Anschlägen

"Nur ich kann das Blutvergießen beenden", sagt der inhaftierte kurdische PKK-Führer Abdullah Öcalan und warnt die Türkei vor neuen Terroranschlägen.

Während in der ganzen Türkei seit dem Übergriff von kurdischen Terroristen auf 13 türkische Soldaten gegen die PKK demonstriert wird, schürt der PKK-Führer Abdullah Öcalan die Angst vor weiteren Anschlägen. Über seine Anwälte ließ er verlauten: „In Zukunft kann das zehnfache passieren. Und das nicht nur in ländlichen Gebieten, sondern auch in Städten. Die Wut hat sich aufgestaut, es kann jederzeit zu einem Ausbruch kommen“.

Öcalan betonte im Gespräch seine Rolle als Führungspersönlichkeit. Nur er könne die Menschen dazu bringen, die Waffen niederzulegen, so Öcalan. Er verlangte vom Ministerpräsidenten Recep Tayyip Erdogan, ihm in seinen Forderungen entgegenzukommen, damit er seine Rolle als Friedensvermittler spielen und für das Niederlegen der Waffen sorgen könne.

Abdullah Öcalan befindet sich seit 1999 wegen Bildung einer terroristischen Vereinigung und Hochverrats auf der Gefängnisinsel Imrali im Marmarameer in Haft. Seine Anwälte veröffentlichen die Gesprächsprotokolle regelmäßig über die pro-kurdische Nachrichtenagentur Firat.

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