Al Qaida: „Wir kämpfen gegen die USA, nicht gegen die kleine Maus Norwegen“

Die norwegische Polizei benennt einen Norweger als Tatverdächtigen für die Terrorakte in Oslo und Utoya. Al Qaida-Vertreter diszanzieren sich von den Anschlägen.

Im Zuge der Spekulationen über die Urheber der Terrorakte in Norwegen haben sich Al Qaida Sympathisanten als nicht verantwortlich erklärt. In einem Post auf dem Internet-Forum Ansar Jihadi sagte ein Diskutant, er hoffe, dass sich herausstellen werde, dass die mörderische Aktion nicht auf Al Qaida zurückzuführen sei. Dort heißt es: „Wir kämpfen gegen die USA, aber nicht gegen die kleine Maus Norwegen.“ Der Schreiber vermutet, dass die Terrorattacken heftige Vergeltungsschläge gegen die Muslime in Europa zur Folge haben werden.

Am Abend hatte die „New York Times“ unter Berufung auf den Terrorismusexperten Will McCants gemeldet, die Terrorgruppe Ansar al-Dschiihad al-Alami (etwa: Helfer des globalen Dschihad) habe sich zum Anschlag in Oslo bekannt. Demnach habe die Gruppe sich für die norwegische Präsenz in Afghanisten rächen wollen. Dieses Bekenntnis wurde vom Sprecher der Gruppe später zurückgezogen – die Gruppe habe nichts mit dem Akt zu tun und gehe davon aus, dass die Täter bekannt werden würden. Schon während der Debatte im Forum hatte der Administrator angekündigt, er werde jeden von der Debatte ausschließen, der sich als Bekenner zu dem Anschlag in Oslo betätigt.

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