Amy Winehouse: Jetzt auch im „Club 27“ – wie Joplin und Cobain

Die Nachricht vom plötzlichen Tod der Soul-Diva traf die internationale Musikwelt am frühen Samstagabend wie ein Schlag. Amy Winehouse - gerade einmal 27 Jahre - wurde tot in ihrer Londoner Wohnung aufgefunden. Ihr früher Tod macht die Sängerin gleichzeitig Mitglied eines geradezu mystischen Clubs.

Für die einen war ihr frühes Ende absehbar. Andere mochten gar nicht glauben, was am Samstagabend unvermittelt die Titelseiten der Online-Medien in Beschlag nahm und eben noch wichtige Meldungen von der Top-Position drängte. Amy Winehouse, die unberechenbare, aber zugleich so zerbrechliche Soul-Stimme war um kurz vor 16 Uhr Ortszeit leblos in ihrer Wohnung aufgefunden worden.

Immer wieder machte sie nicht nur auf Grund ihrer Musik, sondern vor allem durch Drogen- und Alkoholexzesse von sich reden. Zuletzt vor fast genau vier Wochen in Belgrad, wo sie den Auftakt ihrer Europatournee vollends in den Sand setzte. Die Fans buhten sie aus. Nicht ahnend, dass sie Amy Winehouse niemals wiedersehen sollten. Denn noch schien alles irgendwie zu laufen. Kurz vorher hatte sie einmal wieder einen Entzug absolviert. Ups und Downs – das war ihr Leben in den vergangenen Jahren. Irgendwie ging es immer weiter. Das Publikum und auch die Medien hatten sich an schräge Bilder der Künstlerin längst gewöhnt.

Kurt Cobain, Janis Joplin & Jim Morrison sind schon im „Club 27“

Doch jetzt ging es doch schief. Und damit reiht sich Amy Winehouse ein in einen Club, in dem eigentlich niemand gerne Mitglied sein möchte. Die Rede ist vom „Club 27“, dem vor ihr schon Grunge-Legende Kurt Cobain, einst Frontmann der Band „Nirvana“, die US-Sängerin Janis Joplin oder auch der US-amerikanischer Sänger, Songwriter und Lyriker Jim Morrison „beigetreten“ sind.

Auch Winehouse hatte seit ihrem Debütalbum 2003 eine steile Karriere hingelegt. Bereits nach kurzer Zeit wird sie mit Preisen überhäuft und gilt schnell als die größte Soul-Sängerin des 21. Jahrhunderts. Jetzt könnte die Tochter eines jüdischen Taxifahrers und begeisterten Hobbytrompeters und einer Apothekerin ebenfalls Gegenstand für weitere Mythen, Legenden, aber vor allem jahrzehntelanger Verehrung werden. Drogen, Alkohol und ganz viel Unglück haben ihren Teil schon jetzt dazu beigetragen.

http://www.youtube.com/watch?v=FvytDlWXPQw

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