Oslo: Spezialeinheiten müssen erneut ausrücken

Nicht einmal 48 Stunden nach den tödlichen Attacken in Norwegen müssen die hiesigen Polizeikräfte ein weiteres Mal ran. Im östlichen Teil von Oslo kam es am Mittag zu einem bewaffneten Einsatz.

Nähere Details, warum die norwegische Polizei ausrückte, sind bisher nicht bekannt. Fest steht nur, dass der Einsatz mit den schrecklichen Geschehnissen am Freitag in Verbindung steht. Beteiligt ist auch die Anti-Terror-Einheit „Delta“.

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Wie norwegische Medien berichten, wurden hierbei mehrere Personen aus einem Gebäude am Stadtrand von Oslo herausgeführt und durchsucht. Neben dem Haus sollen sich mehrere verschlossene Container befinden. Andere schreiben von Einsatzkräften in schusssicheren Westen und mit Helmen ausgestatteten Sicherheitskräften, die ein Haus in Oslo umstellt und hermetisch abgeriegelt haben.

Unterdessen wurde bekannt, dass Anders Behring Breivik seine Taten offenbar bei einem Hafttermin öffentlich begründen wolle. Der Termin soll am Montag in Oslo stattfinden. Auch eine psychische Untersuchung soll anberaumt worden sein.

Gegen 14 Uhr ist klar: Während der Durchsuchung des Hauses wurde der dort vermutete Sprengstoff nicht gefunden. Sechs vorübergehend festgenommene Personen wurden wieder auf freiem Fuß gesetzt. Eine Verbindung zu den Terrorakten am Freitag bestehe nach Polizeiangaben nicht.

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