Prinzessin Mette-Marits Stiefbruder opferte sich für seinen Sohn

Der Polizeibeamte Trond Berntsen, Stiefbruder der norwegischen Kronprinzessin, rettete seinen zehnjährigen Sohn vor dem Attentäter aus Norwegen. Unbewaffnet stellte er sich Anders Behring Breivik entgegen und opferte sein Leben.

Trond Berntsen arbeitete als Sicherheitsdienst auf der Insel Utoya. Zusätzlich zu seinem Einkommen als Polizist verdiente er sich privat damit etwas hinzu. Polizeibeamte und Sicherheitsleute in Norwegen sind für gewöhnlich unbewaffnet – so auch Berntsen. Dennoch versuchte er, den Attentäter Anders Behring Breivik aufzuhalten. Als sich dieser dem zehnjährigen Sohn des Polizeibeamten näherte, stellte Berntsen sich schützend vor ihn und schubste seinen Sohn in Deckung. Anschließend versuchte er den Angreifer in seinem Amoklauf aufzuhalten. Einem Augenzeugenbericht zufolge zögerte Breivik keine Sekunde und erschoss den Vater. Unbestätigte Quellen berichten, er sei die zweite Person gewesen, die erschossen wurde. Der Sohn überlebte.

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Der Attentäter war in einer falschen Polizeiuniform und schwer bewaffnet auf der Insel erschienen. Den Camp-Aufsehern war mitgeteilt worden, ein Vertreter der Polizei werde kommen und ihnen über die Bombenexplosion berichten, die sich früher an diesem Nachmittag in Oslo ereignet hatte. Kurz nach seiner Ankunft begann er sein Massaker, dem allein auf der Insel 86 Menschen zum Opfer fielen. Im Osloer Regierungsviertel starben sieben Personen an den Folgen der Explosion.

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