DSK Anwälte verhöhnen Zimmermädchen: Interview ein „ungehöriger Zirkus“!

Mehr als zwei Monate hat das New Yorker Zimmermädchen Nafissatou Diallo geschwiegen. Gegenüber einer Newsweek-Reporterin hat sie nun über die vermeintliche Tat gesprochen. Jetzt schlagen die Anwälte von Dominique Strauss-Kahn zurück.

„Ich will, dass er ins Gefängnis geht“, machte Nafissatou Diallo gegenüber der Reporterin Robin Roberts ihren Emotionen Luft. „Ich will Gerechtigkeit“. In einem ausführlichen Interview, das ABC News an diesem Montag ausstrahlt, schildert die junge Frau wie sich die Ereignisse im New Yorker Sofitel Hotel am 14. Mai aus ihrer Sicht zugetragen haben.

Nafissatou Diallo geht es ums Geld

Bei den Anwälten des ehemaligen IWF-Chefs, William Taylor und Benjamin Brafman, löst das allerdings nur Kopfschütteln aus. Sie sind der Überzeugung, dass es Diallo auch hier nur um Geld gehe. Sie nannten das Exklusiv-Interview mit Roberts einen „ungehörigen Zirkus“, das einzig dazu geführt worden sei, um die Öffentlichkeit anzuheizen. Sie sei die erste Anklägerin in der Geschichte, die eine Medienkampagne anzettelt, um einen Staatsanwalt davon zu überzeugen, die Anklage gegen eine Person  weiterzuverfolgen, von dem sie Geld will.“

Erst vor kurzem geriet der Leumund des ehemaligen Zimmermädchens massiv ins Straucheln, nachdem Details aus ihrer Vergangenheit und ihrem direkten Umfeld bekannt geworden waren. Drogenhandel, Geldwäsche und fragwürdige Kontakte ließen immense Zweifel an ihrer Glaubwürdigkeit aufkommen.

Zimmermädchen will dem Verbrechen ein Gesicht geben

Ihre Anwälte bezeichneten das Verhalten der Verteidigung als „beispiellose Schmierenkampagne gegen das Opfer eines sexuellen Übergriffs“. Genau deshalb sei ihre Mandantin nun an die Öffentlichkeit gegangen, um dem „brutalen Verbrechen“ ein Gesicht zu geben. Im Interview mit der ABC hatte Diallo auch „Fehler“ eingeräumt. Dennoch betonte sie hartnäckig, dass das, was sie über die Ereignisse im Hotelzimmer erzählt absolut der Wahrheit entspräche.

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